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14. Jänner 2026

Knapp am WM Ticket vorbei | Team Augustin/Reichel überzeugt beim Mixed Doubles WM Qualifier

Der Mixed Doubles WM Qualifier ist beendet und das österreichische Team Augustin Reichel hat die Qualifikation für die Weltmeisterschaft nur hauchdünn verpasst. Im entscheidenden Playoff Spiel gegen Frankreich reichte es dieses Mal nicht für den letzten Schritt. Dennoch blickt das Team auf ein starkes Turnier zurück, in dem das gesteckte Ziel der Playoffs klar erreicht wurde.

Für Hannah Augustin vom Wiener Ottakringer Curling Club und Martin Reichel vom Kitzbühel Curling Club war es das erste gemeinsame internationale Turnier seit der Weltmeisterschaft 2023. Abgesehen von einer Staatsmeisterschaft im Jahr 2024, standen sie seither nicht gemeinsam auf internationalem Eis.

„Es war schön, nach längerer Zeit wieder gemeinsam international auf dem Eis zu stehen. Seit der WM 2023 hatten wir kaum gemeinsame internationale Bewerbe“, so das Team rückblickend.

Über die gesamte Turnierwoche zeigte Team Augustin/Reichel konstante Leistungen und startete auch stark in das entscheidende Playoff Spiel gegen Frankreich.

„Wir sind mit dem Ziel in das Turnier gegangen, die Finalrunde zu erreichen. Natürlich wollten wir uns für die Weltmeisterschaft qualifizieren, aber unser Fokus lag in dieser Saison vor allem auf Damen und Herren. Dass wir die Playoffs erreicht haben, werten wir als Erfolg“, erklärt das Team.

Im letzten Spiel fehlte in einzelnen Ends die letzte Präzision. „Frankreich war das stärkste Team, gegen das wir diese Woche gespielt haben. Wir hatten einen guten Start, waren dann aber nicht konsequent genug. Wir sind enttäuscht, können mit dem Ergebnis aber gut leben.“

Auch statistisch setzte das österreichische Duo starke Akzente. Team Augustin Reichel erzielte den besten Gesamt DSC Wert aller teilnehmenden Teams und erreichte mit 2,3 Zentimetern beinahe den besten LSD Wert des gesamten Events.

„Darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Diese Werte zeigen, dass wir auf diesem Niveau mithalten können“, so das Martin Reichel, den man in der österreichischen Curlingwelt als „Müatz“ kennt.

Auch die Eisbedingungen stellten eine besondere Herausforderung dar.

„Das Eis war sehr schnell, teilweise mit bis zu 15,5 Sekunden Hog Hog bis zur Tee Line, gleichzeitig aber wunderschön zu spielen“, meinte Hannah Augustin. Das österreichische Mixed Doubles Team kam mit diesen Bedingungen insgesamt sehr gut zurecht.

Abschließend richteten Hannah und Müatz noch persönliche Worte an ihre Unterstützer:innen:

„Ohne die Unterstützung des Österreichischen Curlingverbands, unserer Familien und Freund:innen wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke auch an alle, die unsere Spiele live am Bildschirm mitverfolgt haben. Österreich bei einem internationalen Qualifikationsturnier zu vertreten ist ein Privileg und wir hoffen, dass wir euch stolz machen konnten.“

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