Am vergangenen Wochenende fand im Bundesleistungszentrum Kitzbühel die Österreichische Mixed Curling Meisterschaft 2026 statt. Teams aus ganz Österreich kämpften um den Titel Österreichische Meister:innen 2026. Den Sieg holte sich ein Team aus Kitzbühel, das sich nach spannenden Spielen an die Spitze des Feldes setzte.
Die endgültigen Platzierungen wurden nach äußerst knappen Entscheidungen teilweise erst durch den Last Stone Draw entschieden. Der LSD ist ein Messwert im Curling, bei dem die Entfernung eines Steins zum Mittelpunkt des Hauses gemessen wird. Je näher der Stein am Zentrum liegt, desto besser ist der Wert. Vor jedem Spiel werden von jedem Team zwei LSDs gespielt, die bei Punktegleichstand über die Rangfolge entscheiden können. Dies war dieses Wochenende der Fall.
Besonders bitter verlief die Meisterschaft für das Team aus Steyr, das den Podestplatz um lediglich einen Zentimeter verpasste. Diese Entscheidung verdeutlichte, wie eng das Teilnehmerfeld beisammenlag und wie hoch das sportliche Niveau an diesem Wochenende war.
Den österreichischen Meistertitel sicherte sich das Kitzbüheler Siegerteam, das Spieler:innen aus mehreren Generationen vereinte. Zum Team gehörten Juniorin Franka, Teresa als Spielerin aus dem Damenkader, der ehemalige Herrennationalspieler Andi sowie Alois aus dem Seniorenteam.
„Nach dem ersten Spiel hat Franka zu mir gesagt, holen wir uns den Pokal. Ich habe nur geantwortet, Spiel für Spiel, schauen wir mal. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich sehr“, sagte Teresa nach dem Turnier.
Platz zwei ging ebenfalls nach Kitzbühel. Dieses Team setzte sich aus Astrid und Verena aus dem Damenkader sowie Mathias und Jonas aus dem Herrenkader zusammen und bestätigte die starke Rolle des Standorts Kitzbühel im österreichischen Mixed Curling.
Den dritten Platz belegte Team Karg vom Ottakringer Curling Club. Dieser Podestplatz hatte eine besondere Bedeutung für das Team, da Lead Julia nach einer dreijährigen verletzungsbedingten Pause ihr Comeback feierte. Vor Turnierbeginn hatte sie Zweifel, ob nach so langer Pause ein Stockerlplatz möglich sei.
„Ich bin sehr froh, wieder am Eis zu sein und dieses Wochenende hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Es war besonders toll, zum ersten Mal in unseren neuen Team Dressen zu spielen. Verletzungsbedingt konnte ich diese bisher nie nutzen“, erklärte Julia.
Auch die Eisbedingungen im Bundesleistungszentrum Kitzbühel wurden von allen Teams sehr gelobt. Das Eis wurde von Eismeister Chris präpariert.
„Das Eis war wie immer super“, lautete der einhellige Tenor der Spieler:innen.
Die Österreichische Mixed Curling Meisterschaft 2026 bot spannende Spiele, hauchdünne Entscheidungen und viele emotionale Momente und zeigte eindrucksvoll die Qualität und Vielfalt des österreichischen Curlingsports.

Der Mixed Doubles WM Qualifier ist beendet und das österreichische Team Augustin Reichel hat die Qualifikation für die Weltmeisterschaft nur hauchdünn verpasst. Im entscheidenden Playoff Spiel gegen Frankreich reichte es dieses Mal nicht für den letzten Schritt. Dennoch blickt das Team auf ein starkes Turnier zurück, in dem das gesteckte Ziel der Playoffs klar erreicht wurde.
Für Hannah Augustin vom Wiener Ottakringer Curling Club und Martin Reichel vom Kitzbühel Curling Club war es das erste gemeinsame internationale Turnier seit der Weltmeisterschaft 2023. Abgesehen von einer Staatsmeisterschaft im Jahr 2024, standen sie seither nicht gemeinsam auf internationalem Eis.
„Es war schön, nach längerer Zeit wieder gemeinsam international auf dem Eis zu stehen. Seit der WM 2023 hatten wir kaum gemeinsame internationale Bewerbe“, so das Team rückblickend.
Über die gesamte Turnierwoche zeigte Team Augustin/Reichel konstante Leistungen und startete auch stark in das entscheidende Playoff Spiel gegen Frankreich.
„Wir sind mit dem Ziel in das Turnier gegangen, die Finalrunde zu erreichen. Natürlich wollten wir uns für die Weltmeisterschaft qualifizieren, aber unser Fokus lag in dieser Saison vor allem auf Damen und Herren. Dass wir die Playoffs erreicht haben, werten wir als Erfolg“, erklärt das Team.
Im letzten Spiel fehlte in einzelnen Ends die letzte Präzision. „Frankreich war das stärkste Team, gegen das wir diese Woche gespielt haben. Wir hatten einen guten Start, waren dann aber nicht konsequent genug. Wir sind enttäuscht, können mit dem Ergebnis aber gut leben.“
Auch statistisch setzte das österreichische Duo starke Akzente. Team Augustin Reichel erzielte den besten Gesamt DSC Wert aller teilnehmenden Teams und erreichte mit 2,3 Zentimetern beinahe den besten LSD Wert des gesamten Events.
„Darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Diese Werte zeigen, dass wir auf diesem Niveau mithalten können“, so das Martin Reichel, den man in der österreichischen Curlingwelt als „Müatz“ kennt.
Auch die Eisbedingungen stellten eine besondere Herausforderung dar.
„Das Eis war sehr schnell, teilweise mit bis zu 15,5 Sekunden Hog Hog bis zur Tee Line, gleichzeitig aber wunderschön zu spielen“, meinte Hannah Augustin. Das österreichische Mixed Doubles Team kam mit diesen Bedingungen insgesamt sehr gut zurecht.
Abschließend richteten Hannah und Müatz noch persönliche Worte an ihre Unterstützer:innen:
„Ohne die Unterstützung des Österreichischen Curlingverbands, unserer Familien und Freund:innen wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke auch an alle, die unsere Spiele live am Bildschirm mitverfolgt haben. Österreich bei einem internationalen Qualifikationsturnier zu vertreten ist ein Privileg und wir hoffen, dass wir euch stolz machen konnten.“

Bei der Curling Europameisterschaft der B Division in Lahti, Finnland, vom 22. -30 November 2025 konnte unser Damen Team das beste Ergebnis seit Jahren erzielen. Mit dem vierten Platz verpassten sie nur knapp den Stockerlplatz. Der Aufstieg in die A--Gruppe war in diesem Jahr zum Greifen nahe. In den Playoffs reichte es am Ende leider nicht ganz für eine Medaille. Doch die Spielerinnen zeigten in dieser Woche, dass sie mit den Top Teams ihrer Gruppe durchaus mithalten können. Das intensive Training hat sich ausgezahlt.
Nach der anfänglichen Frustration über den vierten Platz ist das Team nun stolz auf seine Leistung. Das können sie auch sein, meint Trainer Brian Chick aus Kanada, der unsere Athletinnen in Finnland begleitet hat:
„Es sind wenige Anpassungen, die sie machen können, um mit den Top Teams mithalten zu können. Wenn sie ein paar Sachen umstellen und verbessern, sehe ich eine große Zukunft bei diesem Team.“
Auch die Mannschaft selbst zieht ein positives Fazit. Die Playoffs waren das erklärte Ziel und wurden erreicht. Skipin Verena Pflügler sagt:
„Natürlich ist eine Medaille immer das, was man möchte, aber unser Team hat diese Woche alles gegeben und wir sind stolz auf unsere Leistung. Verglichen mit unserer Platzierung letztes Jahr haben wir uns ordentlich verbessert. Im Spiel gegen Estland haben die Gegnerinnen sehr präzise gespielt und waren uns einfach überlegen. Sie haben den Aufstieg durchaus verdient. Im Spiel um den dritten Platz gegen England hätten wir gewinnen können. Uns fehlt einfach noch die Playoff Erfahrung, aber in Zukunft setzen wir uns auch da durch.“
Unser Damen Team blickt auf eine starke EM zurück und nimmt viel Selbstvertrauen für die kommenden internationalen Aufgaben mit. Der Weg nach oben wurde eindrucksvoll bestätigt.


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Von 29. März bis 6. April 2025 spielten 13 Teams, die sich für die Herren-Curling-WM 2025
qualifiziert hatten, in Moose Jaw/Kanada. Dabei ging es nicht nur um die Medaillen bei der
Weltmeisterschaft, sondern auch um wichtige olympische Punkte für eine Teilnahme an den
Olympischen Winterspielen 2026 in Italien. Das erste Mal seit 23 Jahren war wieder ein
österreichisches Team mit dabei und konnte sich mit den besten Mannschaften der Welt messen.
Den WM-Sieg holte sich das Team aus Schottland vor der Schweiz und dem Gastgeber Kanada.
„Welcome back home“ von der Curling WM 2025 in Moose Jaw/Kanada.

Nach der Qualifikation für die WM 2025 bei der EM im finnischen Lohja im November des Vorjahrs,
startete das österreichische Nationalteam, allesamt vom Kitzbühel Curling Club, mit Skip Mathias
Genner, Jonas Backofen, Martin Reichel, Florian Mavec und Matthäus Hofer ein intensives
Vorbereitungsprogramm mit toller Unterstützung und Förderungen von Curling Austria, dem
Österreichischen Curling Verband. Vorbereitungsturniere in Schottland und Schweden wurden
zusätzlich eingeplant. Mitte März ging die Reise los, eine Woche Toronto zum Akklimatisieren, für
Testspiele und Feinschliff am Eis standen am Programm, bevor die Reise dann weiter nach Moose Jaw
/ Saskatchewan ging.
Das schreibt der World Curling Verband im Interview mit Skip Mathias Genner über die WM
Woche: Nicht jede Mannschaft hat die Möglichkeit einen unerwünschten Rekord zu brechen, der seit
über 40 Jahren Bestand hat. Aber Österreich hat es geschafft , als sie in der Vorrunde Korea mit 11:4
besiegten und damit seit 1983 den ersten Sieg Österreichs bei einer Herren Curling-WM einfuhren.
Und auch wenn dieser Sieg ein Highlight war, können der österreichische Skip Mathias Genner und
sein Team nach der ersten WM-Teilnahme Österreichs seit 2002 noch viele weitere tolle
Erinnerungen mit nach Hause nehmen.
Genner sagte: „Es ist großartig, es macht viel Spaß, aber es ist auch hart, die ganze Woche gegen
starke Teams zu spielen. Es ist neu, es ist gewöhnungsbedürftig, aber wir genießen es.“ Wie er
erklärte, hat sein Team zur Vorbereitung auf die Europameisterschaft an einigen Turnieren in Kanada
teilgenommen, aber noch nie in dieser Dimension, das ist eine Premiere.
Fokussierung auf das eigene Spiel
Trotz aller Bemühungen wird die österreichische Mannschaft nach den WM-Spielen in Moose Jaw die
Heimreise antreten, ohne die Play-off-Plätze zu erreichen. Genner erklärte: „Wir konzentrieren uns
einfach darauf, das zu tun, was wir gut können, unsere Fähigkeiten auszuspielen. Wir versuchen, die
Spiele so eng wie möglich zu gestalten und vielleicht das eine oder andere zu gewinnen. Wir haben
ein Spiel gewonnen, der Fokus liegt für uns vorerst darauf, einfach gut zu spielen. Der eine WM-Sieg
war für uns sehr, sehr wichtig. Leider haben wir dennoch um einen Punkt nicht ausreichend
olympische Punkte, um direkt bei der Olympia Qualifikation im Dezember in Kelowna/Kanada um die
zwei offenen Plätze für die Spiele 2026 ins Rennen zu gehen, sondern müssen noch die
Vorqualifikation spielen.“
Über die Erfahrung seines eigenen Teams hinaus sagte er: „Ich denke, es ist ein großer Schritt in die
richtige Richtung für den Curlingsport in Österreich. Österreich war seit langem bei keiner WM und
seit 1983 gab es keinen Sieg bei einer Curling-Herren-WM. Es ist auf jeden Fall wichtig und hoffentlich
können wir etwas daraus machen."
Die Unterstützung von Curling Austria und die Förderung durch Bundesmittel haben dem Team
geholfen, sich auf diesem hohen Niveau zu präsentieren. „Die Finanzierung ist natürlich entscheidend.
Wir haben mehr Mittel erhalten, seit wir in der A-Division bei den Europameisterschaften und jetzt
bei den Weltmeisterschaften gespielt haben“, berichtete Mathias Genner. „Jetzt versuchen wir, so viel
wie möglich zu trainieren. Es ist oft schwierig, da wir alle Vollzeit arbeiten oder studieren. Man muss
akzeptieren, dass wir keine Vollzeitsportler sind, es ist, wie es ist. Also müssen wir das Beste aus
unseren Möglichkeiten machen… und ich denke, wir machen es ganz gut."
Jentsch bringt wertvolle Erfahrungen mit
Nach der Europameisterschaft holte sich das österreichische Team das Coaching der erfahrenen
Curlerin Daniela Jentsch an Bord, die für ihr Heimatland Deutschland an neun Weltmeisterschaften
teilgenommen hat, und bereits das österreichische Damenteam und die JuniorInnen-Nationalteams
trainiert.
Über das, was sie als Nationaltrainerin für das Team beisteuern kann, sagte sie: „Ich denke, was ich in
dieses Team eingebracht habe, ist meine Erfahrung und meine Arbeitsmoral. Ich weiß, was es
braucht, um auf diesem Niveau zu sein, und wir versuchen, das Beste daraus zu machen."
Als Coach des Herren-Teams wurde der kanadische Trainer Brian Chick mit ins Team geholt, der seine
wertvolle Erfahrung während der Weltmeisterschaft einbringen konnte.
Tolle Zeit in Moose Jaw
Das letzte Wort über die österreichischen Erfahrungen hat jedoch Mathias Genner, wenn er darüber
nachdenkt, wie es in Moose Jaw war. „Alle waren sehr gastfreundlich und super unterstützend. Es
war einfach eine großartige Woche und eine Wahnsinns-Erfahrung.“ Das österreichische Curling
Team blickt optmistisch in die Zukunft und hofft , die positiven Erfahrungen aus Moose Jaw in die
kommenden Wettbewerbe mitzunehmen.
KCC-Fans fiebern mit
Als Fans vom KCC waren die Eltern des Skips nach Kanada gereist, die schilderten: „Wir hätten es nicht
geglaubt, wenn wir es nicht selbst erlebt hätten. Eine Curling-WM in Kanada vor tausenden jubelnden
Zuschauern, wenn ein Stein Richtung „Haus“-Zielkreis unterwegs ist und dieser klatschend vom
Publikum begleitet wird, bis er zum Stehen kommt – magisch! Begeisternd war auch die Offenheit,
die Freude auch Österreich wieder bei einer WM dabei zu haben. Moose Jaw eine abgelegene Stadt,
aber mit viel Spirit of Curling.“
Auch die Fans in der Heimat verpassten - trotz Zeitunterschied - die Spiele nicht und trafen sich zu so
manchem Public Viewing in der Curlinghalle im Sportpark Kitzbühel. Mit viel Stolz auf „ihre Jungs“
wurden die Spiele verfolgt und die Leistungen beklatscht. „Es ist die größte Freude, die fünf Spieler
auf der WM-Bühne zu verfolgen. Mit ihrer positive Ausstrahlung haben sie so manchen Curlingfan auf
ihre Seite geholt“, darüber ist man sich einig.
Team Genner (Mathias Genner, Jonas Backofen, Martin Reichel, Florian Mavec und Johann Karg) hat bei der EM in Finnland den Klassenerhalt in der A-Division geschafft. Die rot-weiß-rote Herrenauswahl belegt in der Zehnergruppe den siebten Platz und qualifiziert sich damit auch sensationell für die WM 2025 im kanadischen Moose Jaw.
Herzlichen Glückwunsch!

Vom 1. - 3. November 2024 wurde in Oberstdorf/Deutschland das 3. Turnier der Central Junior Curling Tour ausgetragen. Aus Österreich nahmen 3 Junior:innenteams mit Spieler:innen vom Kitzbühel Curling Club, dem Curlingclub Steyr und dem Danube Curling Club Linz teil.
Ab Freitag Mittag wurde in der Eissporthalle in Oberstdorf der Junior Cup 2024 ausgetragen, der Teil der Turnierserie CENTRAL JUNIOR CURLING TOUR ist. Österreich war mit dem Juniorinnen- und Junioren-Nationalteam sowie einem Nachwuchsteam des Kitzbühel Curling Club vertreten.
In vier Vorrunden spielten die Teams um den Einzug ins Finale der besten 6 Teams. Das österreichische Juniorinnenteam mit Skip Emma Müller (Kitzbühel Curling Club), Hannah Wittibschläger und Elisa Kaar (Danube Curling Club Linz) verpasste mit Platz 8 knapp den Einzug in die Finalrunde. Für die KCC-Nachwuchsspieler Franka Nestler und Marcel Resch war der Junior Cup Oberstdorf das erste international besetzte Juniorenturnier im Ausland. Zusammen mit Christoph Neumayr traten sie für den Kitzbühel Curling Club an und konnten mit einem Sieg in der Vorrunde am Schluss den 10. Platz belegen.
Das österreichische Juniorenteam mit Skip Matthäus Hofer (Kitzbühel Curling Club) sowie Florian und Johannes Kramlinger (Curlingclub Steyr) beendete die Vorrunde nach 3 Siegen und 1 Niederlage auf Platz 2 und zog somit in das Finale um Gold ein. Dort setzten sie sich gegen Team Abdel Halim vom EC Oberstdorf durch und sicherten sich so den 2. Sieg der CENTRAL JUNIOR CURLING TOUR in Folge (Anmerkung: Sieg beim CJCT Junior Cup in Kitzbühel vom 18. - 20. Oktober 2024).
Während die Juniorenteams im benachbarten Deutschland spielten, bereiteten sich das österreichische Damenteam in Kopenhagen/Dänemark, sowie das Herrenteam in Basel/Schweiz auf die anstehende Europameisterschaft vor. Die Damenmannschaft mit den Spielerinnen Verena Pflügler und Teresa Treichl (beide KCC) sowie Hannah Augustin und Johanna Höß (beide OCC) konnte sich in einer stark besetzten Gruppe leider nicht für die Play-Offs qualifizieren. Das Herrenteam mit Skip Mathias Genner, Jonas Backofen, Martin Reichel, Florian Mavec und Johann Karg (alle KCC) beendeten den topbesetzten Swiss Cup Basel mit 1 Sieg in der Vorrunde.
Als letztes internationales Turnier im Jahr 2024 steht beim Kitzbühel Curling Club der EJCT Austrian Junior Cup vom 8. - 10. November 2024 auf dem Programm.
Die Europameisterschaften der Damen und Herren beginnen am 16. November 2024 und werden in Östersund/Schweden (Damen B-EM) und Lohja/Finnland (Herren A-EM) ausgetragen.

Foto EC Oberstdorf: Sieg beim CJCT Junior Cup 2024 in Oberstdorf - Team Hofer mit Johannes & Florian Kramlinger (CCS) und Skip Matthäus Hofer (KCC)
Kitzbühel Curling Club holt sich zwei Staatsmeistertitel
Von 26. - 28. April wurden die diesjährigen Österreichischen Curling Staatsmeisterschaften der Damen und Herren in Prag/Tschechien ausgetragen.
Bei den Damen gingen drei Teams aus Oberösterreich, Tirol und Wien an den Start, mit dabei ein junges Team vom Kitzbühel Curling Club mit Verena Pflügler, Astrid Pflügler, Lisa Auer und Leonie Fuchs. Gespielt wurde zuerst eine Double Round Robin, nach der sich die Kitzbühelerinnen einen Platz im Finale um Gold sichern konnten. Leider konnte aufgrund einer Verletzung im gegnerischen Team Csenar (Curling Club Traun) das Endspiel nicht ausgetragen werden und der Sieg ging somit automatisch an das Team vom KCC. Die vier Spielerinnen freuten sich dennoch sehr über den Staatsmeistertitel und hoffen sich im nächsten Jahr erneut mit den anderen Teams messen zu können. Die Brozemedaille ging an Team Graf-Kramlinger vom Curling Club Steyr.
Die Österreichische Staatsmeisterschaft der Herren wurde parallel zu den Damen mit fünf Teams aus Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol und Wien ausgetragen. Bereits in der Gruppenphase setzte sich das Kitzbüheler Team mit Mathias Genner, Jonas Backofen, Martin Reichel und Florian Mavec souverän ohne Niederlage durch. Nach einem weiteren Sieg im Halbfinale gegen Team Kramlinger vom Curling Club Steyr, entschied die Mannschaft um Skip Mathias Genner auch das Gold-Finale gegen Team Csenar vom Danube Curling Club Linz klar für sich und sicherte sich den Staatsmeistertitel 2024. Das Bronzefinale gewann Team Forejtek von Curling für Österreich.

Staatsmeister Herren 2024 - Mathias Genner, Jonas Backofen, Martin Reichel, Florian Mavec

Staatsmeister Damen 2024 - Astrid Pflügler, Verena Pflügler, Lisa Auer, Leonie Fuchs
WORLD CURLING STARTET MARKENERNEUERUNG
Die Einführung der neuen Marke World Curling und der neuen Website ist einer der Eckpfeiler der sechs "Big Ideas", die vom World Curling Board im Januar 2023 festgelegt wurden.
"Die neue Identität ist eine moderne und dynamische Marke für unseren Sport", sagte der Präsident von World Curling, Beau Welling. "Wir freuen uns darauf, unseren Sport und unsere Marke einem immer jüngeren und vielfältigeren Publikum zu präsentieren, indem wir sie über unsere ansprechenden digitalen Plattformen erreichen.
"Bei der Erneuerung der Markenidentität geht es um mehr als nur um ein neues Logo. Es ist eine Gelegenheit, unsere Vision für den Sport neu zu definieren und unsere Werte mit der Welt zu teilen, während wir uns zu einer modernen und integrativen Gemeinschaft weiterentwickeln.
"Die Marke wurde in Zusammenarbeit mit unserem Partner WePlay entwickelt, um flexibel zu sein und es uns zu ermöglichen, die Anzahl der von World Curling verwalteten Projekte unter einem einheitlichen Markendach zu konsolidieren. Diese Auffrischung ist ein grundlegender erster Schritt auf der spannenden Reise, die unsere Organisation und unser Sport gerade unternehmen."
Das neue World Curling-Logo verkörpert die Kernaspekte des Sports und wurde aus den beiden grundlegenden Elementen des Curlingsports entwickelt. Der äußere Kreis ist von der Drehung eines Steins inspiriert, während das innere Element die schwungvolle Bewegung auf dem Eis nachahmen soll.
Zusammen erzeugen die beiden Elemente ein Gefühl der Vorwärtsbewegung, das auf die Zukunft von World Curling anspielt, während wir die Entwicklung, die Werte und die Gemeinschaft unseres einzigartigen Sports weiter fördern.
Die neue Markenidentität wird zusammen mit einer modernen Website eingeführt und in den kommenden Monaten weiter ausgebaut, wobei die Änderungen an den digitalen Ressourcen und den sozialen Medienkanälen Vorrang haben werden.
Der Österreichische Curling Verband trauert um Johann (Hans) Raidl, der über viele Jahre den Verband als Funktionär unterstützt hat.
"Gut Stein" lieber Hans und "Ruhe in Frieden"
